Coming Out to Truth – Katholische Kirche
Katholische Kirche
Die katholische Kirche erkennt, dass das Phänomen der Homosexualität komplex ist. In einem Dokument von 1975 wurde ein Unterschied zwischen Homosexualität und schwulen/lesbischen Handlungen gemacht.
“These (homosexual activities) were described as being deprived of their essential and indispensible finality, as being intrinsically disordered and able in no case to be approved of.”
Homosexualität an sich wird als neutral gesehen. Um homosexuell zu sein ist keine Sünde, es ist nur eine Tendenz moralisch Verwerfliches zu tun. Das Ausleben von Homosexualität ist moralisch inakzeptabel.
In einem Brief an katholische Bischöfe über Seelsorge an Homosexuelle, welcher unter der Leitung von Kardinal Ratzinger geschrieben wurde (Congregation for the doctrine of the faith, Oct. 1986) wird folgendes gesagt:
Die Bibel erklärt schwulen und lesbischen Geschlechtsverkehr für böse. In 1 Mose 1 und 2 wird berichtet wie Gott den Menschen als Mann und Frau schuf, nach seinem Bild. Die beiden Geschlechter ergänzen einander und zeigen so die innere Einheit des Schöpfers. Dieses Bild Gottes wurde durch die Sünde verdorben. Also ist alles, was nicht dem Bild Gottes entspricht Sünde. 1 Mose 19 zeigt, dass die Männer Sodoms schwul waren. 3 Mose 18 und 20 sagt, dass Schwule nicht zu dem Volk Gottes gehören durften. 1 Kor 6 sagt, dass Schwule das Königreich Gottes nicht betreten dürfen. Römer 1 bezeichnet Homosexualität als Beispiel für die Blindheit die über die Menschen als Folge von Sünde kam. 1 Timotheus 1 verurteilt auch Homosexualität als Sünde.
Die Ehe ist der göttliche Plan für die Vereinigung zwischen Mann und Frau. Nur hier ist Sex erlaubt. Daraus folgt, dass ein Schwuler oder eine Lesbe unmoralisch handelt sobald er oder sie Sex mit jemanden des gleichen Geschlechts haben. “Homosexual activity is not a complemantary union, able to transmit life.”
Homosexualität ist also gegen die Lehre der Schrift und der Traditionen der Kirche.
Homosexualität an sich ist keine Wahl. Der Schwule oder die Lesbe kann dafür nicht moralisch verantwortlich gemacht werden. Aber der Schwule oder die Lesbe kann für seine/ihre Taten verantwortlich gemacht werden.
Schwule und Lesben müssen ihre Homosexualität zum Kreuze Jesu bringen und den Willen Gottes ausleben, auch wenn es Opfer und Leid verlangt. Homosexuelle sind dazu berufen im Zölibat zu leben – also als die dritte Kategorie Eunuchen, die Jesus in Matthäus 19 erwähnt.
Lesben und Schwule sollten nicht aus der Gemeinde ausgestoßen werden, sondern sie müssen unterstützt werden in ihrem Kampf gegen homosexuelle Handlungen.
Die katholische Kirche wird eine Resolution des europäischen Parlaments welches vorschlägt, dass lesbische oder schwule Paare heiraten und Kinder haben dürfen, bekämpfen. Der Papst ist persönlich dagegen. Die Kirche spricht sich auch dagegen aus, dass sich Lesben künstlich befruchten lassen.
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22. Mai 1998

