Coming Out to Truth – Ex-gay ministries
Es gibt, vor allem in Amerika, viele seelsorgerliche christliche Dienste, die Lesben und Schwule von ihrer Homosexualität heilen möchten. Diese Dienste werden Ex-gay Ministries genannt.
Viele homosexuelle Christen haben den aufrichtigen Wunsch heterosexuell zu werden. Sie geben viel Geld für Seelsorge, Bücher, Kassetten und Konferenzen aus – ohne Erfolg. Es ist aber das Zeugnis zahlreicher schwuler und lesbischer Christen, dass Ex-gay Ministries keine Veränderung in ihrer Sexualität zuwege bringen konnten.
Ex-gay Ministries sind auf falschen Grundlagen gebaut. Sie sehen Homosexualität als Folge von frühen emotionellen Trauma, wie z.B. sexuelle Kindesmisshandlung, nicht funktionierende Familien und Mangel an Liebe des Elternteil desselben Geschlechts. Erstens steht dies im Gegensatz zu modernen Forschungen die sagen, dass Homosexualität eher biologische als soziale Ursachen hat. Zweitens werden auch alle Lesben und Schwule, die nicht durch ein schweres Trauma gingen, außer acht gelassen. Drittens wird die Frage, warum nicht alle, die als Kinder durch schwere Trauma gingen, lesbisch oder schwul wurden, nicht beantwortet.
Es ist die Ansicht vieler christlicher Lesben und Schwule, dass Ex-gay ministries nicht Homosexuelle mit Erfolg behandeln, sondern Heterosexuelle, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gefangen waren.
Die Zeugnisse von Menschen, die behaupten von Homosexualität geheilt zu sein schließen immer eins oder mehrere der folgenden Faktoren ein:
- elternliche Misshandlung: Vernachlässigung, physische, verbale oder sexuelle Misshandlung.
- sexuelle Misshandlung durch den Großvater, Onkel, Bruder oder einer anderen wichtigen männlichen Bezugsperson
- Vergewaltigung durch ein Familienmitglied oder einen Fremden (zu jeder Zeit zwischen Kindheit und Erwachsen sein)
- elterlicher Drogenmissbrauch oder Alkoholismus
- verdrehte Familienbeziehungen, z.B. die Tochter übernimmt die Rolle der Mutter im Haushalt
- Mangel an physischer oder emotioneller Grenzen in der Familie
- Verbot sich emotionell in der Familie auszudrücken.
- Mangel an physischer Ausdrucksweisen von Liebe in der Familie
- frühe und unangemessene sexuelle Experimente als Teenager
- als Kind an übermäßig viel Pornographie ausgesetzt sein
- Geschlechtsverachtung, z.B. wenn Eltern sich einen Sohn wünschten aber eine Tochter bekamen
- Traumatische Kindheitserlebnisse, z.B. tödliche Krankheit, Tod oder Selbstmord eines Elternteils oder eines der Geschwister, lange Trennung von den Eltern.
- das Suchen der Anerkennung des Vaters durch männliche Aktiviäten (bei Lesben)
Die gleichgeschlechtlichen Beziehungen dieser sogenannten Ex-gays schließen immer eins oder mehrere der folgenden Faktoren ein:
- Mangel an Geistlichkeit oder Glauben
- Alkoholismus oder Drogenmissbrauch
- Vielfache Beziehungen
- Gleichgeschlechtliche Beziehungen in denen Misshandlung vorkommt
- emotionelle Abhängigkeit
- Angst, Hass und Eifersucht vor Menschen des anderen Geschlechts
- unkontrolliertes Verlangen nach Sex
- Promiskuität in Sex mit gleichgeschlechtlichen und andersgeschlechtlichen Partnern
- extreme Einsamkeit und Gefühle des Verachtetsein
- allgemeine Unzufriedenheit
- Selbsthass
- Selbstmordneigungen
Man muss einen Unterschied machen zwischen Lesben/Schwule, die von Gott so geschaffen wurden, und Menschen, die homosexuelle Sex haben, weil sie durch ein Trauma gingen. Die erste Gruppe kann nicht geheilt werden. Die zweite Gruppe braucht viel Heilung und kann sie durch Ex-gay ministries erfahren. Diese Menschen können durch Jesus von Unvergebenheit, Bitterkeit, schmerzvollen Erinnerungen, Zorn und Selbsthass geheilt werden.
He says, “Have you prayed to be freed of it?”
I say, “I meant to. Last summer I got as far as my knees.”
“But didn’t pray?” he asks.
“I found I didn’t wish to be freed of it.”
Gravely he says, “The Devil wouldn’t let you pray.”
“I prayed. But not for that. I prayed to be fulfilled in it.”
(Patience and Sarah / Isabel Miller)
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22. Mai 1998

